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Die Autoren dieser Studie untersuchten die Vorteile und Nachteile von niedrig dosiertem Aspirin bei Patienten mit Diabetes ohne kardiovaskuläre Erkrankung. Dazu wurden Daten von 10117 Patienten aus 6 Studien in die Analyse eingeschlossen. Im Vergleich zu Placebo fand sich unter Aspirin keine statistisch signifikante Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen (5 Studien, n = 9584; relatives Risiko (RR) 0,90, 95%CI 0,81 – 1,00), der kardiovaskulären Mortalität (4 Studien, n = 8557, RR = 0,94; 0,72 – 1,23) oder der Gesamtmortalität (4 Studien, n = 8557; RR = 0,93; 0,82 – 1,05). Nach geschlechtsspezifischer Analyse zeigte sich, dass unter Aspirin das Risiko für Myokardinfarkt bei Männern, aber nicht bei Frauen reduziert war (0,57; 0,34 – 0,94 vs. 1,08; 0,71 – 1,65). Bezüglich der Nebenwirkungen von Aspirin waren die Ergebnisse der Studien inkonsistent. Die Autoren dieser Arbeit ziehen die Schlussfolgerung, dass ein klarer Benefit der Aspirin Therapie zur Primärprävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten mit Diabetes weiterhin nicht bewiesen ist. Das Geschlecht hat einen bedeutenden Einfluss auf die Effekte von Aspirin. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen einer prophylaktischen Aspirintherapie muss noch weiter untersucht werden. |
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Autor : De Berardis G, Sacco M, Strippoli GF, Pellegrini F, Graziano G, Tognoni G, Nicolucci A. Titel : Aspirin for primary prevention of cardiovascular events in people with diabetes: meta-analysis of randomised controlled trials. Quelle : BMJ. 2009;339:b4531
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