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Pre-Hypertonie (systolischer Blutdruck 120-139 mmHg, diastolischer Blutdruck 80-89 mmHg) ist assoziert mit dem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Insulinresistenz. Es gibt jedoch bislang keine Daten darüber, ob Patienten mit einer Pre-Hypertonie auch ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus haben. In der San Antonio Heart Study wurden 2767 nicht-diabetische Personen mit einem normalen Blutdruck (Alter: 25 bis 65 Jahre) über eine mittlere Zeitperiode von 7.8 Jahren hinsichtlich eines potentiellen Risikos für Diabetes mellitus untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Diabetes-Inzidenz bei Studienteilnehmern mit einer Pre-Hypertonie 12.4% und bei jenen mit einem normalen Blutdruck 5.6% betrug und somit deutlich höher lag. Das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes bei Probanden mit einer Pre-Hypertonie war nach Korrektur von Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit zunächst 2,2-fach höher im Vergleich zu normotonen Probanden (95% CI: 1.63 – 2.98). In einer zweiten multivariaten Analyse nach Adjustierung weiterer Faktoren, wie BMI, gestörte Glukosetoleranz, Insulinresistenz, positive Familienanamnese für Diabetes war jedoch eine Pre-Hypertonie nicht mehr signifikant mit der Diabetes-Inzidenz assoziert (OR 1.42 [0.99 – 2.02]). Zusammenfassend zeigt diese Studie, dass Personen mit einer Pre-Hypertonie kein unabhängig erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Diabetes mellitus haben. |
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Autor : David R. Mullican, Carlos Lorenzo, Steven M. Haffner Titel : IS PREHYPERTENSION A RISK FACTOR FOR THE DEVELOPMENT OF TYPE II DIABETES MELLITUS? Quelle : Diabetes Care, 2009 July 9
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