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Impotenz oder besser erektile Dysfunktion (ED)

Ziel einer Untersuchung* war es aus einer Gruppe von 7689 Patienten mit bestehendem arteriellem Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder beiden Erkrankungen die Anzahl , der von einer erektilen Dysfunktion (ED) betroffenen herauszufiltern. Die ED wurde gemäß des internationalen Index der ED (IIEF-5) definiert. Untersucht wurden 7689 Patienten mit einem mittleren Alter von 58.9 ± 9.2 Jahren, wovon 87% eine stabile sexuelle Beziehung hatten. Bei den Hypertonikern (n= 3906) und Diabetiker (n= 2377) berichteten 61% zu 67% von einer ED und diese war bei 67% zu 71% gemäß Definition nach IIEF-5 auch vorhanden. Diese Prevalence war beeinflusst durch die Charakteristika der Erkrankung und deren Laufdauer, sowie der Anzahl und der Art der Antihypertensiva( Medikamente gegen den Bluthochdruck). Bei den Patienten, die sowohl einen Hypertonus und Diabetes aufwiesen, berichteten 78% von einer ED, wobei bei 77% laut Kriterien eine ED vorlag. Bei 80% war die vorliegende ED ziemlich bis sehr quälend, jedoch zu 65% unbehandelt (70% wünschten eine Behandlung).


So konnte diese Untersuchung zeigen, dass Patienten mit bestehendem Hypertonus und/oder Diabetes eine hohe Häufigkeit (Prevalenz) hinsichtlich einer quälenden ED aufzeigen, und diese auch darauf angesprochen werden wollen um therapiert werden zu können.

Verschiedene Therapien stehen zur Verfügung, die im Einzelnen mit den Patienten erörtert werden müssen. Allen voran aber eine optimierte Auswahl der Medikamente gegen den Bluthochdruck und eine Verbesserung der diabetischen Stoffwechsellage. Sprechen Sie uns an!

*Studie: Autor: Giuliano FA, Lerich A, Jaudinot EO, de Gendre AS
Titel: Prevalence of erectile dysfunction among 7689 patients with diabetes or hypertension, or both
Quelle: Urology. 2004 Dec; 64(6): 1196-201

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